Vollstrom- Überstromeinspeisung

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Einführung



Nach dem Sie den Antrag auf Einspeisung gestellt haben, werden sie mit der Frage konfrontiert, ob sie die Vollstromeinspeisung oder Überstromeinspeisung wünschen.

Die Beantwortung ist von verschiedenen Faktoren abhängig und sollte gut überlegt sein, da sie Teil des Vertrages ist.



Begriffserklärung



Die Überstromeinspeisung besagt, das nur ein Teil des erzeugten Stromes eingespeist wird. Und zwar der Teil, der nicht selbst verbraucht wird.

Das bedeutet also, das man einen Teil des erzeugten Stromes selbst verbraucht und einen anderen Teil einspeist. Das Verhältnis der beiden wird vom Verbraucher bestimmt. Wenn das BHKW nachts läuft, und kaum Verbraucher eingeschaltet sind, wird viel eingespeist. Wenn das BHKW zwischen 11:00 und 14:00 läuft, sollte man annehmen, das der größte Teil selbst verbraucht wird.

Da sie in der Regel nicht den gleichen Betrag pro KWh (sprich: Kilowattstunde) erhalten, wie sie für den erzeugten Strom bekommen, wird der vorhandene Bezugszähler ersetzt durch einen Bezugs-Einspeisezähler. Er unterscheidet sich vom ersten durch eine weiteres Zählwerk. Sollte ihr Strombedarf größer sein als der produzierte, wird aus dem öffentlichen Netz die entsprechende Energiemenge bezogen. Es dreht sich das Zählwerk für den bezogenen Strom. Im umgekehrten Fall, wird der überschüssige Strom eingespeist. Nun zählt das Zählwerk für den erzeugten Strom. Wird von ihnen Strom aus dem Netz bezogen, zählt das eine Zählwerk, wenn sie mehr erzeugen als sie benötigen zählt das andere Zählwerk. Wenn Bedarf und Erzeugung gleich groß sind, stehen beide Zählwerke still.




Die Vollstromeinspeisung ist nun einfach erklärt. Wie der Name schon sagt, wird der erzeugte Strom vollständig eingespeist.

Das geschieht über einen weiteren Zähler, über den das BHKW mit dem öffentlichen Netz verbunden ist. Sollte nun Strom erzeugt werden, dreht sich der neu hinzugekommene Zähler. Wird Strom benötigt, dreht sich das Zählwerk des vorhandenen Zählers wie gehabt.



Zusammenfassung



Abhängig von den Tarifen ihres Versorgungsunternehmens, wählen sie zwischen der Vollstromeinspeisung und der Überstromeinspeisung.

Wenn sie erheblich mehr für den bezogenen Strom bezahlen müssen wählt man die Überstromeinspeisung. Optimiert man sein Verbrauchsverhalten, kann man noch mehr sparen. Optimal wäre es, wenn die Verbraucher mit der höchsten Stromaufnahme arbeiten, wenn das Kraftwerk Strom erzeugt.

Bei der Abwägung sollte bedacht werden, das bei der Vollstromeinspeisung eine Grundgebühr für einen zweiten Zähler pro Monat fällig wird. Auch dann wenn in den Sommermonaten nicht einspeist wird.

In der Regel wird die Vollstromeinspeisung gewählt, wenn man erheblich mehr Geld für den erzeugten Strom bekommt, als man für den bezogenen bezahlt.

In diesem Zusammenhang sei noch der Artikel
Vergütung im Heizölbetrieb empfohlen.

Die technischen Verschaltungsvarianten, auch in Bezug auf den optionalen Notstrombetrieb, und was sonst noch beachtet werden muss, finden sie in den Unterlagen, die dem Bausatz beigefügt sind.



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